Nach dem Atomausstieg (Foto: ©kursatunsal)

Nach dem Atomausstieg

Wie weit ist die Energiewende?

21. November 2017

Neue Gedankenräume erobern.

Energiecafé Information zur Veranstaltungsreihe

In gemütlicher Café-Atmosphäre über die Zukunft ins Gespräch kommen? Das Energiecafé macht`s möglich: Die Reihe lädt seit März 2010 viermal jährlich ein, gemeinsam über Fragen rund um das Thema Energie nachzudenken. Das erste Energiecafé beschäftigte sich mit Elektroautos und der Mobilität von morgen – ein Gebiet, auf dem seither viel passiert ist.

In den 28 Veranstaltungen bis Ende 2016 konnte man mit Energie-ExpertInnen über viele weitere aktuelle Themen diskutieren: zum Beispiel über CO2-neutrale Städte, darüber, ob und wie wir Abwasser und Algen als neue Ressourcen für die Energiegewinnung nutzen können, wie sich unser Alltag durch einen Atomausstieg verändern oder wie man die Energiewende durch Ansätze aus dem Design schöner und angenehmer gestalten könnte.

Egal, ob Elektromobilität oder Energiewende: Wir bleiben für Sie und mit Ihnen weiter dran an diesen Themen! Dabei ist uns besonders wichtig, konkret zu schauen, was Neuentwicklungen und Veränderungen für die Menschen in der Region bedeuten könn(t)en.

Das Energiecafé beginnt immer um 18 Uhr und es werden kleine Snacks und Getränke angeboten.

Nach dem Atomausstieg Wie weit ist die Energiewende?

Vor sechs Jahren, nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima, beschloss die Bundesregierung den Ausstieg aus der Kernkraft. Bis 2022 sollen alle noch aktiven Atomreaktoren in Deutschland schrittweise abgeschaltet werden. Nachhaltige und umweltfreundliche Energiekonzepte sollen in Zukunft die Energieversorgung in Deutschland sicherstellen. Doch mit Abschalten allein ist nicht viel erreicht: für eine erfolgreiche Energiewende müssen der Ausbau der Stromnetze, die Möglichkeit der Zwischenspeicherung und die Steigerung der Energieeffizienz weiter vorangetrieben werden.
Das Ziel: bis 2025 sollen mindestens 40 Prozent der Energie aus regenerativen Quellen bereitgestellt werden, bis 2050 sogar 80 Prozent. Wie weit sind wir mit der Energiewende? Welche Maßnahmen wurden bislang erfolgreich umgesetzt? Wo besteht noch Handlungsbedarf? Welche Rolle spielen die fossilen Brennstoffe und wie ist die Energiewende aus juristischer und ökonomischer Sicht zu bewerten?
Wir machen den Faktencheck!

Referenten

Franziska Lobas-Funck
Franziska Lobas-Funck
Institut für Hochspannungstechnik und elektrische Energieanlagen – elenia, TU Braunschweig
Prof. Dr. Roland Menges
Prof. Dr. Roland Menges
Institut für Wirtschaftswissenschaft, TU Clausthal
Prof. Dr. Edmund Brandt (Foto: ©Institut für Rechtswissenschaften, TU Braunschweig)
Prof. Dr. Edmund Brandt
Institut für Rechtswissenschaften, TU Braunschweig
Prof. Dr. Lars Kühl (Foto: ©Martina Lienhop)
Prof. Dr. Lars Kühl
EOS – Institut für energieoptimierte Systeme, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
Prof. Dr. Ulrike Krewer
Prof. Dr. Ulrike Krewer
Institut für Energie- und Systemverfahrenstechnik, TU Braunschweig

Moderator

Jan Oliver Löfken (Foto: ©Jan Gentsch)
Jan Oliver Löfken
Wissenschaftsjournalist, Wissenschaft aktuell

Internet der Dinge Wie mein Kühlschrank denken lernte

17. Oktober 2017

Man stelle sich vor, der Kühlschrank kennt seinen Inhalt, bestellt die Lebensmittel eigenständig nach, schickt auf Anfrage den aktuellen Bestand via Nachricht auf das Smartphone und sendet eine Warnmitteilung, falls die Tür doch einmal nicht richtig geschlossen wurde. Sie denken, das sei alles nur Wunschträumerei?

Wohl kaum, denn durch die fortschreitende Digitalisierung erhalten Alltagsgegenstände, die uns in ihrer ursprünglichen Form bereits seit Jahrzehnten begleiten, die Fähigkeit mit ihrer Umwelt zu kommunizieren. Durch gezielten Datenaustausch sollen sie uns die Pflichten des Alltags erleichtern oder im besten Fall vollständig abnehmen.
Unternehmen sehen in diesem Markt ein großes Potenzial und bieten zu ihren Produkten weitere Dienst- und Serviceleistungen an. Aber zu welchem Preis? Wie viel Vernetzung ist tatsächlich sinnvoll und ab wann ist ein Smart Home eigentlich ein Smart Home?

Diskutieren Sie mit uns beim Energiecafé mit:

Referenten

Julien Mounier (Foto: ©Privat)
Julien Mounier
Vorsitzender des Vorstands der BS|ENERGY Gruppe, Braunschweig
Prof. Dr. Susanne Robra-Bissantz (Foto: ©Privat)
Prof. Dr. Susanne Robra-Bissantz
Institut für Wirtschaftsinformatik, TU Braunschweig
Prof. Dr. Bernd Engel (Foto: ©Privat)
Prof. Dr. Bernd Engel
Institut für Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen - elenia, TU Braunschweig

Moderator

Hannes Schlender (Foto: ©ScienceRELATIONS)
Hannes Schlender
ScienceRELATIONS - Wissenschaftskommunikation

Before the Flood Klimaschutz-Dokumentation von Leonardo DiCaprio

16. Mai 2017

Eine authentische Dokumentation über den Klimawandel ausgerechnet aus Hollywood?
Wir waren erst skeptisch, aber Leonardo DiCaprio und Fisher Stevens haben es mit Before the Flood (2016) geschafft, auf gleichzeitig eindrucksvolle und erschreckende Weise darzustellen, was derzeit auf unserem Blauen Planeten schief läuft.

Auf der Suche nach Ursachen für das sich wandelnde Klima trifft Leonardo DiCaprio Menschen wie Barack Obama oder Papst Franziskus. Stetiges Wachstum, globale Erderwärmung, Armut und Hunger sind nur einige der Themen, die im Film aufgegriffen werden. Einzigartige Naturaufnahmen führen vor Augen, warum Klimaschutz wichtiger denn je ist. Wir sind der Meinung, das sollte man gesehen haben: Im Energiecafé präsentieren wir den kompletten Film auf großer Leinwand und in deutscher Fassung.
Filmlänge: 96 Minuten

Smart City Was macht Städte intelligent?

28. März 2017

Die Welt wird smart. Sei es Smartphone, Smart Home oder Smart Mobility.
Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt und der Forschung erst recht nicht. Innovative Konzepte und neue Technologien sollen das Leben in Zukunft einfacher, nachhaltiger und sozialer machen.
Die Smart City ist der Ort, an dem alles zusammentrifft. Doch was macht eine Stadt intelligent? Ist es ein ausgewogenes Stadtkonzept? Sind es Autos, die miteinander kommunizieren und selbstständig den Verkehr regeln? Oder sind es digital vernetzte Häuser, bei denen Verbrauch und Versorgung automatisch aufeinander abgestimmt werden?

So oder so. Eines wird immer deutlicher, die Smart City soll vor allem eines können: sich selbst organisieren! Doch wie bringt man ihr das bei?

Energie Wie verschwendet man etwas, das nicht weniger werden kann?

29. November 2016

Erneuerbare Energien, Energieproduktion, Energiewende, Energieverschwendung - alles schon gehört, aber mal ehrlich: Haben wir überhaupt Ahnung davon, was Energie eigentlich ist?

Im Rahmen des 28. Braunschweiger Energiecafés stellt Diplom-Ingenieur Martin Buchholz in einer Mischung aus Vortrag, Lesung und Science Slam sein Buch "Energie - Wie verschwendet man etwas, das nicht weniger werden kann?" vor und diskutiert mit Ihnen über vermeintlich hohe Stromrechnungen und die Probleme einer Energiewende.

Martin Buchholz führt uns vor Augen, welche Missverständnisse in unseren Köpfen zu diesem Thema existieren und wird einige davon aufklären: Zum Beispiel, warum Wärme weniger wert ist als Strom, obwohl beides in Kilowattstunden gemessen wird, oder warum man Energie sparen soll, obwohl dies doch eigentlich eine Größe ist, die nicht mehr und nicht weniger werden kann.

Moderiert wird der Abend von Dr. Karen Minna Oltersdorf, Geschäftsführerin der Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH.

Referent

Martin Buchholz arbeitet am Institut für Thermodynamik der Technischen Universität Braunschweig und vermittelt Wissenschaft für Groß und Klein. Er ist Science Slammer der ersten Stunde und hält bundesweit Vorträge zum Thema Energie.

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