Vom Kleinen Exer zum Haus der Wissenschaft (Foto: ©Stadtarchiv Braunschweig)

Ausstellungen

Vom Kleinen Exer zum Haus der Wissenschaft

Neue Gedankenräume erobern.

Ausstellungen Information zur Veranstaltungsreihe

Auch mit größeren und kleineren Ausstellungen in unserem Haus tragen wir zur Vermittlung von Wissenschaft und Forschung in der Region und darüber hinaus bei. Weitere "bildschöne" Forschungseinblicke zum Beispiel in Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften sind in Planung.

Vom Kleinen Exer zum Haus der Wissenschaft

Das Universitätsarchiv der Technischen Universität Braunschweig hat in Zusammenarbeit mit der Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH eine Dauerausstellung zur bewegten Geschichte des Haus der Wissenschaft konzipiert. Bilder und Texte illustrieren seit dem 9. September 2016 die Historie des Gebäudes und seine Nutzung im Südtreppenhaus.

Neben der Geschichte der hier ansässigen Institutionen, von der nationalsozialistischen Bernhard-Rust-Hochschule für Lehrerbildung über die Pädagogische Hochschule bis zur Technischen Universität, macht die Ausstellung auch das vielseitige Wechselwirkungsverhältnis mit der Geschichte der Stadt, des Landes und der deutschen Gesellschaft deutlich. Durch die Vielzahl der gezeigten Perspektiven, von der Hochschulleitung über die Studierenden, die Politik und der Öffentlichkeit, wird anschaulich, wie der Ort zu unterschiedlichen Zeiten mit Leben gefüllt war.

Zusätzlich zur chronologisch erzählten Geschichte des Orts informiert die Ausstellung über die Architektur des Gebäudes sowie über die hier, früher und heute, beheimateten Einrichtungen, wie das Naturhistorische Museum, das von Georg Eckert begründete Schulbuchinstitut oder die Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH. Stets von Bildquellen ausgehend werden Geschichten erzählt, die zur vertiefenden Lektüre der Texttafeln einladen.

Ab 1935 entstand auf dem Kleinen Exerzierplatz, einem in der Bevölkerung beliebten Fest- und Sportplatz, die nationalsozialistische Bernhard-Rust-Hochschule für Lehrerbildung. Im Krieg nur mittelschwer beschädigt, diente das Gebäude nach 1945 unter dem Namen Kant-Hochschule als Pädagogische Hochschule. 1946 tagte hier der letzte Braunschweigische Landtag, die Turnhalle diente dem ausgebombten Staatstheater als Ausweichspielort. 1978 wurde die Braunschweiger Pädagogische Hochschule aufgelöst und in die Technische Universität integriert. Seither wird das Gebäude von der TU Braunschweig genutzt und beherbergt seit 2009 die Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH. 

Katalog zur Dauerausstellung

Eine Online-Version des Kataloges können Sie sich hier ansehen: "Vom Kleinen Exer zum Haus der Wissenschaft" 

Die Printausgabe ist in Kürze in den Verkaufsstellen der TU und im örtlichen Buchhandel für 6,00 Euro erhältlich. 

Eckdaten zur Ausstellung

Ausstellung im Auftrag des Präsidenten der Technischen Universität Braunschweig erstellt vom Universitätsarchiv in Zusammenarbeit mit der Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH.

Dank gilt den Institutionen und Personen, die durch freundliche Unterstützung zur Ausstellung beigetragen haben:

Braunschweigisches Landesmuseum
Georg-Eckert-Institut - Leibnitz Institut für internationale Schulbuchforschung Niedersächsisches Landesarchiv - Standort Wolfenbüttel
Ristorante LaCupola
Braunschweig Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
Staatstheater Braunschweig
Stadtarchiv Braunschweig
Dr. Peter Albrecht
Prof. Dr.-Ing. Dietrich Hummel
Dr. Hans-Ulrich Ludewig
Dr. Heike-Christina Mätzing
Dr.-Ing. Markus Mittmann
Manuela Wenderoth

Graphisches Konzept und Realisierung: Burghardt & Tank GbR | Kommunikationsdesign
Druck und Herstellung: ROCO Druck GmbH, Wolfenbüttel
Technische Installation: Geschäftsbereich 3 der TU Braunschweig

Kunstwettbewerb European Researchers’ Night 2015

28. Oktober 2015

Im Rahmen der European Researchers’ Night 2015 rief das Haus der Wissenschaft Braunschweig Schulen zur Beteiligung an einem Kunstwettbewerb auf. Oberstufenschüler der Region hatten die Möglichkeit, zu dem Zitat Albert Einsteins „Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen“ künstlerische Arbeiten aller Art einzureichen. Aus knapp 50 eingegangenen Beiträgen wählte eine vierköpfige Fachjury die elf besten Arbeiten aus, die nun im Foyer des Haus der Wissenschaft ausgestellt sind. Von Zeichnungen über Fotografien, Collagen, Kurzfilme bis hin zu dreidimensionalen Objekten haben die Schüler zahlreiche Herangehensweisen und Techniken gewählt, um dem Zitat Einsteins zu folgen und dem Thema des Wettbewerbs gerecht zu werden.

Besonders hervorzuheben sind die Arbeiten von Milena Prus und Paula Rust (beide Gymnasium Martino-Katharineum Braunschweig), die jeweils mit dem Jurypreis ausgezeichnet wurden sowie die Arbeit von Leo W. Kraatz (Neue Oberschule Braunschweig), der mittels Onlineabstimmung den Preis des Publikums verliehen bekam.

Alle drei Gewinner wurden zur Eröffnung der European Researchers’ Night Ende September feierlich bekannt gegeben und waren zusammen mit den anderen ausgewählten Arbeiten im Blauen Saal des Braunschweiger Schlosses ausgestellt. Während Milena Prus in ihrem Video mittels ausdrucksstarker Transformationen ihres Äußeren der Frage "WER BIN ICH?" nachgeht, begibt sich Paula Rust in ihrem Objekt "Spuren meiner Verzweiflung" mit Hilfe beschrifteter und ineinander verschlungener Papierschlaufen auf Spurensuche in die eigene Gedankenwelt. Der Beitrag von Leo W. Kraatz widmet sich dagegen Rätseln und Fragen des Alltags in Form eines 16-seitigen gedruckten Heftes mit eingescannten handgezeichneten und kolorierten Grafiken.

Jurypreis: Milena Prus, Klasse 12, WER BIN ICH?

Infektiös Fotowettbewerb

13. Dezember 2012

Wissenschaft anschaulich und bildhaft zu vermitteln erscheint oft als schwere Aufgabe. Aus diesem Grund haben das Haus der Wissenschaft Braunschweig und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung den Fotowettbewerb Infektiös ausgeschrieben. Einer breiten Öffentlichkeit sollen Einblicke in das Forschungsfeld der Infektionsforschung geboten und Neugier und Interesse geweckt werden.

Die Porträts von Aids-Witwen des Siegers Eric Pawlitzky entstanden im Rahmen eines medizinischen Hilfsprojektes in Kenia und überzeugten die Jury sowohl wegen der starken Ausdruckskraft als auch der sensiblen fotografischen Annäherung an das immer noch tabuisierte Thema Aids. Den zweiten Platz erzielte Anja Putensen. Sie zeigt Orte der Genesung, die sie auf beeindruckende Weise in Detailfotos zu vermitteln vermag, in dem sie den Betrachter in die Position der Patienten versetzt.
Weitere Erläuterungen zu den ausgestellten Bilderserien finden Sie in der Nachberichterstattung zur Vernissage.

Die Bilderserien der Erst- und Zweitplazierten und eine Auswahl weiterer eingereichter Arbeiten wurden als Wanderausstellung konzipiert, die vom 13. Dezember 2012 bis zum 9. März 2013 im Haus der Wissenschaft Braunschweig besichtigt werden kann.

Begleitprogramm

Zur Ausstellung bieten das Haus der Wissenschaft Braunschweig und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung ein Begleitprogramm mit drei öffentlichen Führungen sowie einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Kunst und Wissenschaft an.

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